Eine Nacht in VenedigOperette in drei Akten von Johann Strauß
Libretto von Friedrich Zell und Richard Genée | |
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Musikalische Leitung
Andreas Henning
Regie Ferruccio Soleri Bühnenbild Imre Vincze Kostüme Ute Frühling Choreographische Beratung Vera Würfl |
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In Venedig, Mitte des 18. Jahrhunderts
I. Akt Abendlicher Platz am Canal Grande, flankiert vom Haus des Senators Delacqua und dem
Regelmäßig kommt der Herzog von Urbino zum Karneval nach Venedig. Im letzten Jahr hat er der maskierten Senatorsgattin Barbara Delacqua nachgestellt, die er diesmal erobern will. Der alte, besitzgierige Delacqua ist in einer verzwickten Lage. Er will sich vor Hörnern schützen, will aber auch den Herzog nicht verprellen; denn der hat auf seinen venezianischen Gütern eine hochdotierte Verwalterstelle zu vergeben. Delacquas Ausweg: Barbara soll per Gondel nach Murano in Sicherheit gebracht werden; dafür will er ihre Zofe Ciboletta als eigene Gattin dem Herzog zuführen, um die Verwalterpfründe abzuschmeicheln. Der Plan wird durchkreuzt. Caramello, des Herzogs Barbier und erotischer Proviantmeister, erfährt davon durch den Makkaronikoch Pappacoda, der's mit Ciboletta hat. Als Gondoliere verkleidet holt Caramello die vermummte Dame ab und bringt sie statt nach Murano in den Palast des Herzogs.
II. Akt
III. Akt Bis am Ende der Herzog, rundum aufgeklärt, gute Miene macht zum trügerischen Spiel. Caramello, der fürs erste genug Hörnerängste hat ausstehen müssen, kriegt die Verwalterstelle, allerdings mit der zwiespältigen Auflage, dass er Annina mit hineinheiratet. Und der ahnungs-los gehörnte Delacqua kriegt wenigstens seine verschollene Barbara wieder. Mittendrin im besserwissenden Volk umarmt er gerührt seinen Neffen Enrico, der sie in guten Händen vor dem Herzog verwahrt hat. Schlusslosung: „Alles maskiert, alles maskiert, wo Spaß und Tollheit und Lust regiert!"
Volker Klotz | |